Damen Regionalliga 24.02.
Gettorf, Schulzentrum
10:00 Uhr
- : -
Nordic Wild Cats Förde Deerns
Damen Regionalliga 24.02.
Gettorf, Schulzentrum
14:30 Uhr
- : -
Förde Deerns ETV Lady PiranHHas
Verbandsliga Nord 02.03.
Hamburg-Eidelstedt
10:00 Uhr
- : -
SG Schwarzenbek/Glinde Baltic Storms 2
2. Bundesliga 03.03.
Kiel, Hein-Dahlinger-Halle
14:30 Uhr
- : -
Baltic Storms Gettorf Seahawks
Verbandsliga Nord 16.03.
Itzehoe
12:30 Uhr
- : -
Baltic Storms 2 SV Eidelstedt
U13 KF Regionalliga Nord Staffel Nord 17.03.
Garding, Dreilandenhalle
10:00 Uhr
- : -
Gettorfer TV Baltic Storms blue
U13 KF Regionalliga Nord Staffel Nord 17.03.
Garding, Dreilandenhalle
11:00 Uhr
- : -
ABC Wesseln Baltic Storms white
U13 KF Regionalliga Nord Staffel Nord 17.03.
Garding, Dreilandenhalle
11:40 Uhr
- : -
Baltic Storms white Gettorfer TV
U13 KF Regionalliga Nord Staffel Nord 17.03.
Garding, Dreilandenhalle
12:30 Uhr
- : -
Baltic Storms blue Wyker TB
U17 Regionalliga Nord 23.03.
Schwarzenbek
11:00 Uhr
- : -
BW96 Schenefeld Baltic Storms
U15 KF Verbandsliga Nord 24.03.
Bordesholm
10:00 Uhr
- : -
PSV Flensburg Baltic Storms
Damen KF Regionalliga 24.03.
Gettorf, Schulzentrum
10:00 Uhr
- : -
Baltic Storms BW96 Schenefeld
U15 KF Verbandsliga Nord 24.03.
Bordesholm
12:20 Uhr
- : -
Baltic Storms Tetenbulls
Damen KF Regionalliga 24.03.
Gettorf, Schulzentrum
12:30 Uhr
- : -
Baltic Storms SG Gettorf/Barkelsby/Preetz
KF Regionalliga Nord 30.03.
Wyk, Sportzentrum Rebbelstieg
11:30 Uhr
- : -
Baltic Storms ETV PiranHHas 2
Damen Regionalliga 30.03.
Schenefeld, Achter de Weiden
12:00 Uhr
- : -
Förde Deerns Nordic Wild Cats
KF Regionalliga Nord 30.03.
Wyk, Sportzentrum Rebbelstieg
14:10 Uhr
- : -
Baltic Storms Wyker TB
Damen Regionalliga 30.03.
Schenefeld, Achter de Weiden
14:30 Uhr
- : -
TV Eiche Horn Bremen Förde Deerns
Verbandsliga Nord 31.03.
Bordesholm
10:00 Uhr
- : -
Baltic Storms 2 SV Eidelstedt
U17 Regionalliga Nord 31.03.
Hamburg-Wellingsbüttel
11:00 Uhr
- : -
Baltic Storms SG Gettorf/Tetenbüll
U17 Regionalliga Nord 27.04.
Schenefeld
11:00 Uhr
- : -
TSV Schwarzenbek Baltic Storms
Verbandsliga Nord 27.04.
Schulzentrum Gettorf
14:00 Uhr
- : -
TSV Bordesholm II Baltic Storms 2
KF Regionalliga Nord 28.04.
Hamburg, Halle am Pfeilshof
11:10 Uhr
- : -
SVE Hamburg Baltic Storms
KF Regionalliga Nord 28.04.
Hamburg, Halle am Pfeilshof
14:40 Uhr
- : -
Baltic Storms ABC Wesseln

Erfolgreiches Auswärtswochenende

12.02.2019

Mülheim a. d. Ruhr / Münster Am vergangenen Wochenende standen für die Zweitliga-Floorballer der Baltic Storms entscheidende Spiele auf dem Programm. Während die Storms sich durch den letzten Sieg gegen Hannover 96 etwas Luft auf die Aufstiegsränge verschaffen konnten, entschieden die Ergebnisse dieses Wochenendes darüber, ob der Blick weiter nach oben oder nach unten gerichtet werden muss.

Samstag: Dümptener Füchse

Die Dümptener Füchse waren immer eine harte Nuss für die Storms. Während die Storms (bzw. ehemals TSV Neuwittenbek) noch nie in Dümpten gewinnen konnte, verloren sie auch das Hinspiel mit 4:6. Das Team hatte sich jedoch vorgenommen, den Schwung aus den letzten Spielen mitzunehmen und den Bann nun auch endlich in Dümpten zu brechen.

Als das Spiel angepfiffen wurde, trauten die knapp 90 Zuschauer ihren Augen kaum. Nicht die auf dem dritten Tabellenplatz stehenden Füchse, sondern die Storms gaben den Ton haben. Die Defensive stand stabil und im Spiel nach vorne fanden die Storms immer wieder die richtigen Lücken. Dennoch war Hilfe der Gastgeber nötig, um das erste Tor des Spiels zu erzielen. In der 9. Minute schaltete Ruven Roediger am schnellsten, als er einen Fehlpass der Hausherren abfing, alleine aufs gegnerische Tor zulief und zur verdienten 1:0 Führung einnetzte. Nur eine Minute später war es dann Steffen Fuchs, der nach sehenswerter Vorarbeit von Jannik Drews auf 2:0 erhöhte. Nun schien alles für die Gäste zu laufen. Der Ball zirkulierte in den eigenen Reihen und das Spiel war unter Kontrolle. In der 18. Minuten zogen dann plötzlich dunkle Wolken über der Bank der Baltic Storms auf. Während Drews beim 2:0 noch als Vorlagengeber fungierte, zeigten ihm die Schiedsrichter plötzlich die rote Karte. Was war passiert? Drews war nicht im Spielbericht als Spieler notiert und musste somit regeltechnisch korrekt mit der roten Karte bestraft werden.

Neben dem Verzicht auf Drews mussten die Storms nun auch fünf Minuten in Unterzahl spielen. Besonders bitter ist, dass im Floorball bei einer fünf Minuten Strafe auch bei einem Gegentor nicht wieder aufgefüllt werden darf. „Natürlich darf uns das nicht passieren, aber wir alle sind Menschen und Fehler passieren nun mal. Wir haben uns als Mannschaft geschworen, uns trotz dieser roten Karte nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen und hier heute die drei Punkte mitzunehmen“, so Kapitän Fabian Mieloch. Diese Geschlossenheit half den Storms schließlich tatsächlich die komplette Strafzeit ohne Gegentor zu überstehen!

Im zweiten Drittel konnten die Nordlichter dann ab der 23. Spielminute auch wieder mit voller Teamstärke ans Werk gehen und das strukturierte Spiel aus der Zeit vor der roten Karte wieder aufnehmen. Neun Minuten waren im zweiten Drittel gespielt, als Sven Traulsen mit einem brachialen Schuss aus der zweiten Reihe das 3:0 erzielte. Wieder dauerte es nur eine Minute, ehe Roediger nach Vorarbeit von Christoph Giez weiter an der Spielanzeige drehte und einen Konter mustergültig zum 4:0 abschließen konnte. „Nach der Hälfte der gespielten Zeit mit 4:0 in Dümpten zu führen und dabei sogar eine fünfminütige Unterzahl zu überstehen - das ist schon ganz großes Tennis“ so Coach René Potthoff.

In den zweiten 30 Minuten zeigten dann aber auch die Dümptener Füchse, wieso sie in der Tabelle auf dem dritten Tabellenplatz stehen (und nur einen Tag später beim Tabellenführer in Bonn einen Overtime-Sieg feiern sollten). Das Tempo wurde nun zunehmend höher und in der 32. Spielminute musste Torhüter Namgyal Vogl den ersten Ball aus seinem Gehäuse holen. Nur zwei Minuten später holten sich zwei Jungspunde der Storms jeweils eine zwei Minuten Strafe, sodass die Storms zwischenzeitlich sogar mit nur drei Feldspielern auf dem Feld standen. Doch das Unterzahlspiel der Gäste war in diesem Spiel nur schwer zu überwinden. Trotz viel Ballbesitz der Gastgeber überstanden die Storms die 5:3-Unterzahl ohne Gegentreffer und mussten erst kurz vor Ablauf der letzten zwei Minuten Strafe ein Gegentor im Vier gegen Fünf hinnehmen.

Auf der Anzeigetafel stand nun ein 4:2, als jeweils ein Spieler von jedem Team zum fälligen Bully zum Mittelkreis ging. Auf Seiten der Hausherren war die Hoffnung groß, nun wieder ins Spiel zu kommen, die Storms wollten jedoch direkt wieder zeigen, dass sie heute gekommen waren, um Punkte mitzunehmen. Der Pfiff ertönt, Dümpten gewinnt den Bully und alle Storms schießen wie Möwen im Sinkflug über dem Meer in die Hälfte der Füchse. Mit so viel Wucht und Wille eroberten sich die Storms tatsächlich den kleinen Lochball und Jelde Ihloff brachte das Runde nach Vorlage von Fynn Traulsen nur 17 Sekunden nach dem 4:2 im Gehäuse der Gastgeber unter.

Der Treffer des ehemaligen Kielers Helmut Hobje zum 5:3 in der 38. Spielminute war schließlich der letzte Höhepunkt eines packenden Drittels. „Wir haben bis hierhin ein richtig gutes Spiel gemacht und wussten, dass die Füchse nun mehr ins Risiko gehen müssen. Das wollten wir ausnutzen“ so Mieloch zur Zielsetzung vor dem Schlussdrittel.

Topscorer Fynn Traulsen hatte sich diese Marschroute anscheinend besonders zu Herzen genommen. Er erzielte nicht nur das 6:3 in der 42. Spielminute (Vorlage Sven Traulsen), sondern erhöhte in der 45. Minute sogar auf 7:3. Hier konnte nun also nichts mehr anbrennen - oder etwa doch? Die Füchse aus Dümpten stemmten sich nochmals mit allen Kräften gegen die Niederlage und die Zuspiele in den Reihen der Storms wurden zunehmend ungenauer. Ein Doppelschlag in der 46. Spielminute läutete dabei die Aufholjagd der Hausherren ein. Nach dem Verkürzen auf 7:5 gelang durch Tore in der 48. und 53. Minute sogar noch der 7:7 Ausgleich. „Wir sind mit unserem Team in einer stetigen Entwicklung. Bisher fehlt uns dabei noch die Konstanz unsere Leistung in jedem Spiel über die komplette Spielzeit aufs Feld zu bringen“ so Coach Daniel Kunze. Nach dem 7:7 warfen die Storms dann jedoch nochmals alles in die Partie. Steffen Fuchs war es, der nach Vorarbeit von Jelde Ihloff schließlich das erlösende 8:7 in der 59. Spielminute erzielen konnte. Von diesem Knockout erholten sich die Gastgeber nicht mehr, sodass die Storms im „Fuchsbau“ tatsächlich zum ersten Mal dreifach Punkten konnten.

Dümptener Füchse - Baltic Storms 7:8 (0:2; 3:3; 4:3)

News 1819 BuLi DuemptenRoxel1

Sonntag: BSV Roxel

Keine 24 Stunden nach dem Erfolg gegen Dümpten standen die Norddeutschen dann schon wieder in der Halle. Nach einigen Kilometern Richtung Norden wartete der BSV Roxel auf die Storms. Roxel ist direkter Tabellennachbar und rangierte vor dem Doppelspieltag mit der gleichen Punktzahl jedoch mit dem besseren Torverhältnis vor den Storms. „Wir wollten das positive Spiel und Ergebnis vom Vortag mitnehmen und direkt im ersten Drittel ein Statement abgeben“ so Mieloch. Bis auf das Gegentor zum zwischenzeitlichen 0:1 in der neunten Spielminute war dies den Storms auch vollständig gelungen. Fynn Traulsen war es, der nach Vorlage von seinem Bruder Sven in der 12. Minute den Ausgleich für die Storms erzielte. Bereits 50 Sekunden später war es Ruven Roediger, der die erste Führung für die Storms erzielen konnte. Damit waren jedoch erst die Hälfte der Gästetore in diesem Drittel erzielt. Fynn Traulsen machte seinen Hattrick im Laufe des Drittels perfekt und erzielte in der 15. Spielminute (Vorlage Jannik Drews) und der 16. Spielminute die Tore zum 3:1 und 4:1.

Nachdem die Storms am Vortag auch einen Sahnestart in das zweite Drittel erwischt hatten, machte Ihnen der BSV Roxel dieses Mal einen Strich durch die Rechnung. Nach nur vier gespielten Minuten im zweiten Drittel konnten die Gastgeber mit einem Doppelschlag auf 4:3 verkürzen. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Toranzeige auf beiden Seiten nach oben schnellte. Zunächst traf Drews in der 28. Minute zum 5:3, ehe Roxel in der 29. Minute erneut verkürzen konnte. Da sich Fynn Traulsen nach seinem Hattrick im ersten Drittel eine kleine Auszeit nahm, mussten andere in die Bresche springen. Roediger übernahm einmal mehr diese Rolle und erzielte in der 37. Spielminute das 6:4. Während man den Storms das gestrige Spiel langsam anmerkte, liefen sich die Reihen der Westfalen gerade erst warm. In nur 80 Sekunden schenkten die Gastgeber den Storms die Tore zum 5:6 und 6:6 ein. Somit ging es mit einem Unentschieden in das letzte Drittel.

„Wir hatten in den bisherigen fünf Dritteln dieses Wochenendes sehr viel investiert. Das wollten wir uns nun nicht nehmen lassen und so haben wir uns in der Kabine vorgenommen, nochmal die letzten Reserven für dieses Drittel zu mobilisieren“ so Topscorer Fynn Traulsen.

Nach dem Spektakel im zweiten Drittel merkte man beiden Teams im letzten Drittel an, wie viel diese drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten bedeuten. Die Abwehrreihen stabilisierten sich beidseits und das Risiko in der Offensive wurde sichtlich heruntergefahren. In der 48. Spielminute öffnete sich dann doch eine Lücke in der Defensive der Norddeutschen und so gingen die Gastgeber erstmals in dieser Partie mit 7:6 in Führung. Nur eine Minute nach dem Rückstand mussten die Storms zu allem Überfluss auch noch eine zweiminütige Unterzahl überstehen. Zum Glück konnten sie dies bereits am Vortag ausgiebig üben und so überstanden die Mannen aus der Kieler Region auch diese Unterzahl ohne Gegentreffer. In der 57. Minute gab es die Strafe dann auf der anderen Seite und die Storms konnten zeigen, ob sie auch die richtigen Lösungen für eine Überzahl finden können. Nicht einmal 60 Sekunden dauerte es, als die Bank der Storms euphorisch aufsprang. Fynn Traulsen nahm sich ein Herz und hämmerte eine Vorlage von Roediger zum 7:7-Ausgleich ins Tor. Drei Minuten waren noch zu spielen und bei den Storms merkten alle Spieler das anstrengende Spiel vom Vortag. Alle Spieler? Nein, da gab es ja noch Jannik Drews, der im ersten Spiel nach nicht einmal 20 Minuten mit der roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Die Pause hatte ihm anscheinend noch genügend Körner für das Herzschlagfinale in Roxel übrig gelassen. 26 Sekunden vor Spielende bugsierte Drews gegen alle Wiederstände den finalen Ball aus dem Slot in das Gehäuse des BSV Roxel. Dieser Führungstreffer löste bei allen Storms nochmals große Euphorie aus. Beflügelt von dem Tor ließen die Storms nichts mehr anbrennen und gewannen auch das zweite Spiel des Wochenendes mit 8:7.

Damit haben die Storms nun 18 Punkte auf dem Konto und rangieren zwischenzeitlich auf dem 4. Tabellenplatz, wobei der fünftplatzierte Tollwut Ebersgöns aktuell noch drei Spiele weniger auf dem Konto hat.

Ebenjene Ebersgönser kommen nächstes Wochenende in den Norden. Am Sonntag empfangen die Storms Tollwut Ebersgöns um 14:30 Uhr im heimischen Schulzentrum Gettorf. Dann wollen die Norddeutschen den 4. Tabellenplatz gegen die Hessen verteidigen. Der Eintritt beträgt 2 € (Kinder unter 14 Jahren frei).

BSV Roxel - Baltic Storms 7:8 (1:4; 5:2; 1:2)

News 1819 BuLi DuemptenRoxel2